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Spezielle Immun-Ernährung (Anti-Pilz) (Auszug
aus dem Buch "Fitness für den Darm", ISBN 3-333-01015-1)
Entschlackung
und Zuckerverzicht sind Kennzeichen der ersten Diätwoche.
Hier sollten Sie absolut konsequent sein, um den wichtigen
Anfangserfolg nicht zu versäumen. Die
ersten Tage sind wie bei jeder Suchtentwöhnung schwierig,
ab dem dritten Tag fühlen Sie die Erleichterung und
es fängt an Spaß zu machen. Verlängern
Sie diese Woche nach Lust und Liebe, die optimale Dauer
beträgt drei bis vier Wochen. Danach sollten Sie
1 bis 2 Tage pro Woche wieder einen strikten Diättag
einlegen.
Ihr Speiseplan besteht in der strikten Zeit aus zwei Teilen:
Tagsüber Joghurt-Quark-Mischung und abends Gemüsemus.
Dies ist viel leckerer als es klingt! Beginnen Sie bitte zwei
Tage vor der ersten Darmspülung (Colon-Hydro-Therapie)
und führen diese Ernährungsumstellung mindestens
eine Woche durch. Im weiteren Verlauf der Kur soll am Abend
vor einer Spülung und am gesamten Tag der Spülung
wieder o.g. Diät durchgeführt werden.
Joghurt-Quark-Mischung:
(Zutaten für 1 Person)
(250-) 500 g Magerquark
(250-) 500 g Joghurt mit lebenden Kulturen (Lactobazillen,
Bifidobakterien)
1 EL Leinöl (kaltgepreßt aus Leinsamen)
2-3 EL Leinsamen (nicht geschrotet)
Obst nach Bedarf (Äpfel, Orange, Grapefrucht, Nektarine,
Banane o.ä. - bitte Blutgruppe beachten!)
etwas Zitrone, damit das Obst nicht oxidiert Honig (oder Milchzucker)
zum Süßen bei Bedarf.
Mischen Sie morgens frisch den Biojoghurt und Quark, Leinsamenöl,
Leinsamen, ein wenig Zitronensaft, kleingeschnittenes Obst,
evtl. etwas Milchzucker, besser Honig zu. Diese Mischung essen
Sie in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Als Abwechslung
können Sie abends Gemüsemus essen, kurz gekocht
und stark zerkleinert.
Gemüsemus:
(Zutaten für 1 Person)
1-3 mittelgroße Kartoffeln
100-300 g frisches Gemüse (z.B. Brokkoli, Möhren,
Spinat, Kohlrabi, Sellerie - bitte Blutgruppe beachten!)
Salz, Pfeffer, sonstige Gewürze nach Geschmack
Waschen Sie alle Zutaten am besten mit einer Gemüsebürste.
Kochen Sie die Kartoffeln in der Schale weich und schälen
Sie erst nachher. Gleichzeitig wird das Gemüse weichgekocht.
Zerkleinern Sie alles leicht mit dem Messer, anschließend
werden alle Zutaten in der Moulinette zu Mus weiter zerkleinert.
Erhitzen Sie nochmals bei Bedarf, schmecken mit Salz und Pfeffer
ab.
Anmerkung: Wenn Sie eine Abneigung gegen Mus haben, bereiten
Sie Kartoffeln und Gemüse ruhig wie üblich zu!
Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser und Tee,
jedoch nicht zum Essen.
Noch eine Anmerkung zum Schluß:
Überfällt Sie in der ersten Woche oder im Anschluß
der Appetitt auf irgendeine andere Speise so gewaltig, dass
Sie am liebsten "ein Schwein schlachten" wollten,
so gönnen Sie sich lieber eine kurze Ausnahme, als die
ganze Diät abzubrechen. Im nachhinein werden Sie stolz
sein, nie oder nur selten sich ihrer kleinen Schwäche
hingegeben zu haben.
Und noch ein Tip:
Viel einfacher fällt jeder Verzicht, wenn man ihn in
Gemeinschaft betreibt. Überzeugen Sie Ihre Familie, mitzumachen.
Als Belohnung für alle kann z.B. nach Abschluß
der "harten Phase" ein Essen im feinsten Restaurant
Ihres Heimatortes stehen. Das Geld hierfür haben Sie
während der Zeit beim Einkauf gespart.
Um Ihnen für die Folgezeit eine Empfehlung zu geben,
finden Sie untenstehend eine Tabelle mit Wertung (siehe Script).
Täglich ohne Einschränkung:
Brunnen- und Gartenkresse, Chicorée, Rettich,
Weiß- und Rotkohl, Zwiebeln, Oliven, Kichererbsen, Shiltake-Pilze.
Kartoffeln. Biojogurt mit lebenden Kulturen, Buttermilch,
Mandel- und Stutenmilch. Meerrettich, scharfer Senf (ohne
Zuckerzusatz!). Stilles natriurnarmes Mineralwasser, Lapacho-Tee.
Täglich mehrfach:
Kohlrabi, Möhren, Radieschen, rote Beete,
Knollenselerie (Vorsicht: evtl.Allergie); Artischocken, Sellerie,
Blumenkohl, Broccoli, Chinakohl; Endivien-, Feld-, Blattsalat,
Fenchel, Grünkohl, Löwenzahn, Mangold, Lauch, Rosenkohl,
Sauerkraut, Sojasprossen, Spargel, Spinat, Wirsing; Auberginen,
Zucchini, grüne Bohnen, Gurken, Kürbis, Paprikaschoten,
Tomaten. Frische Kräuter, frische Gewürze, Obstessig.
Frische Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze; Kartoffeln.
Frisches Obst (z.B. saure Äpfel, Grapefruits, Orangen,
Zitronen, Kiwi, halbreife Bananen) Saure Sahne, Dickmilch,
Quark, Kefir, Hütten- und Frischkäse. Sonnenblumenkerne,
Leinsarnen, Sesam, Pinienkerne. Butter, kaltgepresste Öle,
ungehärtete und naturbelassene Fette. Frisches Fleisch,
Geflügel, Eier, Fisch. Milchzucker. Gemüsesäfte,
Kräutertee, Mate-Tee.
Täglich maximal einmal:
Hülsenfrüchte.
Ungesüßtes Brot ohne Hefe, Sauerteigbrot, Knäckebrot
ohne Hefe, Reiswaffeln.
Alle Käsesorten außer Frischkäse (s. "Täglich
mehrfach)
Volle Körner (Dinkel, Buchweizen, Gerste, Grünkern,
Hirse, Mais, Zuckermais, ungeschälter Reis, Wildreis,
Roggen, Hafer, Weizen).
Süße Früchte wie reife Bananen, Aprikosen,
Kirschen, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen, Beeren, Trauben,
Birnen, süße Äpfel, süße exotische
Früchte; Trockenfrüchte.
Honig.
Frische Vollmilch, Vorzugsmilch, Sahne.
Kaffee, schwarzer Tee, Rotwein in geringen Mengen. Ungesüßte
Fruchsäfte.
Nur als Ausnahme:
Zucker und zuckerhaltige Speisen, Ahornsirup, Süßstoffe
mit Kohlenhydraten (Mannit, Sorbit, Xylit).
Helles Brot, Hefe, Kekse, Kuchen, Schokolade.
Weißmehlprodukte (weißer Reis, helle Nudeln etc.).
Marmeladen, Gelees, Konfituren.
Schweinefleisch und dessen Wurstwaren, Schinken, Speck. Geräucherter
Fisch.
Konserven, Tiefkühlgemüse mit Zusätzen.
Fertigprodukte und -saucen.
Nüsse.
Limonaden, Cola, gesüßte Fruchsäfte, süße
Milchmixgetränke, alkoholische Getränke.
Buchtipps:
Norbert Scholz, Kai Lühr, Heribert Daniel: "Fitness
für den Darm"
ISBN 3-333-01015-1
Anita Heßmann-Kosaris: "Die Blutgruppen-Diät"
ISBN 3-576-11216-2 |
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